Partnerschule

 

Erstes Kennenlernen der Partnerschule

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Zum zweiten Mal auf den Spuren des Fürsten zu Hohenlohe

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Nun schon der dritte Besuch der Schüler/-innen aus Kedzierzyn-Kozle

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Besuch der Partnerschule in Polen im März 2016

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Besuch der Partnerschule in Polen im März 2016

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24 Schülerinnen und Schüler über 5 Tage zu Gast in Kędzierzyn-Koźle

Eine spannende und kulinarische Woche erlebten 24 Schüler und 2 Lehrer der Karoline-Breitinger-Schule Künzelsau beim Besuch der Partnerschule in Kędzierzyn-Koźle.

Mitte März machte sich die Gruppe aus Künzelsau morgens auf die Reise nach Polen. Nach elfstündiger Fahrt trafen sie planmäßig im Hotel, einige Kilometer außerhalb von Kędzierzyn-Koźle, ein. Noch am Abend gab es ein gemeinsames Abendessen mit erstem Kennenlernen der polnischen Schüler. Am nächsten Tag besuchten die Schüler und Lehrer das Landratsamt des Landkreises Kędzierzyn-Koźle.

Dort erwartete sie ein sehr interessanter Austausch über die Schulsysteme der beiden Länder sowie einige überraschende Informationen über die Wurzeln des Fürsten von Hohenlohe in Kędzierzyn-Koźle. Danach fuhren die deutschen und polnischen Schüler und Lehrer gemeinsam zur Silbergrube in Tarnowskie Góry. Auf dem Programm stand auch ein Besuch des Brotmuseums in Radzionków. Hier bekamen die Schüler die Gelegenheit selbst Brot zu backen und konnten sich viele Geräte ansehen, die früher für die Brotherstellung von höchster Priorität waren. Am dritten Tag besuchten die deutschen und polnischen Schüler gemeinsam die diesjährige Kulturhauptstadt Breslau. Neben einer Stadtführung war auch Zeit zur freien Verfügung eingeplant. Am Tag darauf durften die deutschen Schüler die Partnerschule besichtigen und gemeinsam mit den polnischen Schülern am Unterricht teilnehmen. Eine besondere Attraktion war der Baum, welcher vor der polnischen Schule steht. Dieser wurde 2010 gemeinsam von deutschen und polnischen Schülern gepflanzt, um die langjährige Freundschaft der Landkreise aus Kędzierzyn-Koźle und dem Hohenlohekreis zum Ausdruck zu bringen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen, das von den deutschen und polnischen Schülern gemeinsam vorbereitet wurde, besuchten die Schüler den Geopark Sankt Annaberg. Am fünften Tag kamen viele der polnischen Schüler zum Verabschieden der Gäste aus Deutschland zum Hotel. Es wurden E-Mail-Adressen, Handynummern und Adressen ausgetauscht, um weiterhin in Kontakt zu bleiben und die neu entstandenen Freundschaften weiter zu vertiefen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge stieg die Gruppe aus Deutschland in den bereitstehenden Bus, um die lange Heimreise anzutreten.

Zurück in Künzelsau freuen sich alle Schüler und Lehrer darauf die polnischen Schüler nächstes Jahr im April in Deutschland begrüßen zu dürfen.

Nun schon der dritte Besuch der Schüler/-innen aus Kedzierzyn-Kozle

Zwei Wochen vor den Osterferien 2015 erlebte die Schulgemeinschaft der Karoline-Breitinger-Schule eine angenehme, aber auch anstrengende Unterbrechung des Schulalltags, denn der Besuch von polnischen Schülerinnen und Schülern aus Kedziernyn-Kozle stand an.

Am Abend des 16. März 2015 kam die Gruppe nach einer langen, strapaziösen Fahrt in der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft in Kupferzell an. Dort fand im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens ein erstes Kennenlernen der gastgebenden Klasse 1BK1P statt. Am darauffolgenden Tag wurde das Kennenlernen durch den Besuch der polnischen Gäste in den Oberstufenklassen der Karoline-Breitinger-Schule vertieft. Ziel war es, ein wenig Einblick in den Unterricht an einer deutschen berufsbildenden Schule zu bekommen. Einblick in die regionale Küche konnte dann durch das gemeinsame Kochen in der Schulküche der Schule gewonnen werden. Zudem gab es Gelegenheit mit dem Landrat des Hohenlohekreises, Dr. Neth, und weiteren Mitarbeiterinnen des Landratsamtes ins Gespräch zu kommen. Tatkräftig unterstützt wurden die Schüler durch den engagierten Einsatz von den Kolleginnen Christa Kraft, Andrea Krause und Susanne Bohn.

Der nächste Tag führte unter touristischen Aspekten in die ehrwürdige Universitätsstadt Heidelberg. Im Rahmen einer sachkundigen und höchst aufschlussreichen Stadtführung wurde auch das Renaissanceschloss und die berühmte Heidelberger Brücke besucht. Neben dem Erwerb von heimatkundlicher Bildung kam dort natürlich auch der Freizeitaspekt nicht zu kurz, denn es gab Gelegenheit zum ausgiebigen Shoppen. Die Rückfahrt führte über Heilbronn, der Metropole des Unterlandes, wo man im „Vapiano“ frisch zubereitete italienische Köstlichkeiten zu sich nehmen konnte.

Der Donnerstagvormittag war wieder dem beruflichen Aspekt gewidmet. So erlebten die Gäste eine Betriebsbesichtigung der Firma Würth in Künzelsau und eine Diskussionsrunde, in welcher Besonderheiten der deutsch-polnischen Berufsausbildung zur Sprache gekommen sind. Dass Hohenlohe nicht nur Marktführer, sondern auch kulturhistorisch Vieles zu bieten hat, wurde erneut klar, als am Nachmittag das Schloss in Neuenstein besichtigt wurde. Kein Geringerer als der Hausherr selbst, Kraft Fürst zu Hohenlohe-Oehringen führte durch das beeindruckende Anwesen. Nicht weniger beeindruckend fiel die Nachtwächterführung in der Salzsiederstadt Schwäbisch Hall aus, die für manche Teilnehmer neue Erkenntnisse mit auf den Weg gab. Die letzten Stunden des gut strukturierten und kompakten Programms für die polnischen Gäste und der Gastklasse 1BK1P verbrachte man am Dienstsitz des Landrats Dr. Neth, der kommunale, administrative Strukturen erläuterte. Gleichzeitig verabschiedete er die Besucherinnen und Besucher aus Polen, die bei ihrer Abreise von einer partiellen Sonnenfinsternis begleitet wurden.

Zum zweiten Mal auf den Spuren des Fürsten zu Hohenlohe

Schülerinnen und Schüler der Karoline-Breitinger-Schule Künzelsau
zu Gast in Kedzierzyn-Kozle

Aus der Kreispartnerschaft des Hohenlohekreises mit dem Landkreis Kedziernyn-Kozle hat sich eine Schulpartnerschaft zwischen der Karoline-Breitinger-Schule und der Zespół Szkół Nr 1 (ZS 1) ergeben. Einem ersten Treffen im April 2010 folgte nun ein zweiter fünftägiger Besuch. Schon am Tag der Ankunft wurde die Gruppe bei einem festlichen Abendessen von der Direktorin  und weiteren Gästen herzlich empfangen.
 Während des gesamten Aufenthaltes wurde den Schülerinnen  und Schülern ein interessantes und abwechslungsreiches Programm geboten, bei dem der persönliche Kontakt zu den Schülern der ZS 1 im Vordergrund stand. Bei der Teilnahme am Unterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Sport ergaben sich schnell Gelegenheiten, bei denen sich Schüler und Lehrer untereinander kennenlernen und austauschen konnten. Auch ein gemeinsames Volleyballspiel und das Erlernen der Schulab-schlusspolonaise brachten die Austauschpartner einander näher. Offizielle Besuche beim Schulträger, Herrn Landrat Widzak, sowie beim Bürgermeister der Stadt, Herrn Wantuza, waren ebenso Teil des Programms wie die Besichtigung des Bildungszentrums für technische Berufe.
Bei einer Fahrt zum Forstamt nach Stara Kuznia, der Besichtigung der katholischen Pfarrkirche St. Katharina in Slawentzitz und einem Spaziergang durch den Schlosspark in Kamień Śląski tauchten die Schüler in die gemeinsame Geschichte beider Landkreise ein. Hinweise auf die historisch gewachsene Beziehung sind bis heute die gut erhaltenen Hohenloher Ziegel am Turm des Forstamts und der Kirche sowie das Hohenloher Wappen an deren Eingangsportal.
Ein Highlight des Austausches war der Ausflug in die Stadt Wrocław (ehemals Breslau), bei dem die Gruppe gemeinsam mit polnischen Schülern und Lehrern zunächst eine Stadtführung machte. Anschließend hatten die Schüler Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Krönender Abschluss des Tages war das Abendessen, welches in einem restaurierten historischen Gebäude stattfand. Ein weiterer Programmpunkt war die Besichtigung des Silberbergwerks in Tarnowskie Góry, bei der die Gruppe interessante Einblicke in die Welt unter Tage gewann. Nach einer viel zu kurzen Woche nahmen Schüler und Lehrer mit ein bisschen Wehmut Abschied von den neuen Bekannten und Freunden. Das Abschlussessen, ein typisch schlesisches Menü, wurde von einem Schüler der ZS 1 eigenständig zusammengestellt und zubereitet. Der Kontakt zur Zespół Szkół Nr 1 und der Stadt Kedziernyn-Kozle bleibt weiterhin bestehen, denn es gibt schon eine Einladung zum kulinarischen Stadtfest im September. Unser herzlicher Dank gilt der Direktorin, der Organisatorin und Dolmetscherin, die uns während des gesamten Aufenthalts fachkundig zur Seite standen und wesentlich dazu beitrugen, unsere gemeinsame Woche zu einem Erlebnis zu machen. nach oben ↑
 

 

Erstes Kennenlernen der Partnerschule

Noch ist sie nicht unsere offizielle Partnerschule. Aber ein Beschnuppern war schon möglich.

Jumelage zwischen dem Hohenlohekreis und dem Landkreis Kedzierzyn-Kazle in PolenDurch die neu geschlossene Partnerschaft zwischen den Landkreisen Kedzierzyn-Kazle in Polen und dem Hohenlohekreis hatten Schülerinnen und Schüler der Karoline-Breitinger-Schule Künzelsau die wohl einmalige Gelegenheit nach Polen zu fahren, um dort für ein paar Tage die polnischen Nachbarn kennen zu lernen.

Nach einer elfeinhalbstündigen Busfahrt sind 23 Schüler und 2 Lehrer der Karoline-Breitinger-Schule am Montag, den 19. April 2010, in einem kleinen Dorf aus dem Kreis Kazle angekommen. Dort bezogen sie im „Haus der deutschen Minderheit“ ihre Zimmer. Kaum angekommen und erfrischt, wurde die Delegation aus Hohenlohe mit einem beeindruckenden Buffet empfangen. Dies bestand aus leckeren polnischen Köstlichkeiten. Am nächsten Morgen besichtigten die Schüler die Partnerschule mit dem viel sagenden Namen „Schule Nr.1“ in Kedzierzyn-Kazle und nahmen am stundenplanmäßigen Unterricht teil. Im Anschluss gab es eine Stadtführung, die dann wieder zur Schule führte.

Dort überraschten die polnischen Gastgeber mit dem Pflanzen eines polnisch-deutschen Freundschaftsbaumes, der nach außen die Freundschaft symbolisieren soll. Das eng gestrickte Partnerschaftsprogramm führte die Gesellschaft nach Annaberg, das nach Tschenstochau für das katholische Polen ein bedeutender Wallfahrtsort ist.

Am 3. Tag ihres Aufenthaltes in Polen ging die Fahrt nach Breslau–Wraclaw – dem wissenschaftlichen und kulturellen Zentrum an der Oder. Dort erklärte eine freundliche Stadtführerin die kulturellen Highlights. Am Abend desselben Tages stand noch die Besichtigung eines Vorzeige-Krankenhauses in Kedzierzyn-Kazle auf dem Programm, das wegen seiner Top-Technik einen guten Ruf hat. Ebenso sorgte der Besuch des dortigen Landratsamtes für einen groben Einblick in administrative Vorgänge. In der Jugendherberge – der Unterkunft der Gäste aus Hohenlohe – gab es am Abend noch ein zünftiges Abschlussgrillfest mit den polnischen Schülern und Lehrern. Der Besuch des Josef-von-Eichendorff-Museums in Kazle war noch ein kulturelles Muss, bevor die Rückreise nach Deutschland angetreten werden musste.

Tief beeindruckt von der herzlichen und offenen Gastfreundschaft, die die Schülerinnen und Schüler in Polen erfahren haben, dürfen sich die Schüler wieder ihrem Schulalltag widmen.

Für den April 2011 ist eine Gegenvisite geplant. Wir sind schon gespannt. nach oben ↑