Veranstaltungen – BK und BOS

Abschlussfahrt BKFH nach Hamburg

Die diesjährige Abschlussfahrt des einjährigen Berufskollegs zum Erwerb der Fachhochschulreife (1BKFH) ging in den hohen Norden – in die Hansestadt Hamburg. Gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer Dierk Kratzin und ihrer Deutschlehrerin Jessica Hauth war die Klasse fünf Tage unterwegs.

Die Woche nach den Pfingstferien war vollgepackt mit einem abwechslungsreichen Programm. Zum Start in die Hamburg-Woche gab es eine Stadtrundfahrt im Cabrio-Doppeldeckerbus, der kreuz und quer durch die Stadt fuhr. Anschließend wurde die Innenstadt rund um die Binnenalster, Jungfernstieg und Rathaus zu Fuß erkundet. Abends ging es dann zusammen mit einem Guide über die Reeperbahn, hier gab es wirklich viele interessante und lustige Anekdoten zu hören. Am nächsten Tag entdeckten die Schüler bei einer geführten Tour die Speicherstadt, die Hafencity und das Speicherstadtmuseum, um anschließend den Ausblick von der neu errichteten Elbphilharmonie zu genießen. Nach einer kleinen Stärkung an den Landungsbrücken, ging es mit dem Raddampfer durch die riesigen Hamburger Hafen. Am vorletzten Tag stand Kulturprogramm in der Hamburger Kunsthalle auf dem Plan, was aufgrund der Unwetter auch perfekt abgestimmt war.

Für die Schüler/-innen war die Fahrt der Abschluss ihrer einjährigen Schulzeit zum Erwerb der Fachhochschulreife. Für die meisten geht es nach dem Sommer ans Studieren oder Arbeiten.

 

Politik im Klassenzimmer

Am Montag, 20. Februar 2017, besuchte Arnulf Freiherr von Eyb, Landtagsabgeordneter des Wahlkreises 21 Hohenlohe, die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Gesundheit und Pflege I und II – 1BK1P1 und 1BK2P1.

Nach der Begrüßung durch den Schulleiter Volker Stephan suchte von Eyb gezielt das Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern. Diese hatten die Möglichkeit Fragen zu stellen und sich über die aktuelle politische Situation im Hohenlohekreis und darüber hinaus zu informieren. Auch waren der persönliche Werdegang von Eybs, Deutschlands Flüchtlingspolitik und der amerikanische Präsident Donald Trump Themen des Gesprächs. Arnulf von Eyb ermutigte die Schüler sich aktiv in ihrem Umfeld in Verein, Schule, Gemeinde zu beteiligen und keine Angst vor Unbekanntem zu haben. Jeder könne sich im kleinen oder größeren Rahmen einsetzen, um Dinge zu bewegen. „Gerade auf die junge Generation komme es an“, so von Eyb. Die Schülerinnen und Schüler bekamen bei dieser Fragestunde einen sehr interessanten Einblick in das Leben und Wirken eines Landespolitikers, das sich bei weitem nicht nur auf die Arbeit im Stuttgarter Landtag beschränkt.

Hebamme im Unterricht

Auf eine Einladung der Fachlehrerinnen Frau Rosemarie Göller-Abendschein und Frau Ursula Schlenk-Lehmann, besuchte die Hebamme Madlen Hofmann am 23. Januar 2017 die Klasse 1BK2P1. Sie hielt eine Unterrichtseinheit zum Thema Geburtshilfe. Madlen Hofmann war selbst Schülerin hier an der Karoline-Breitinger-Schule, bevor sie die Ausbildung zur Hebamme am Klinikum Augsburg durchlief. Seit September 2016 arbeitet sie als freie Hebamme im „Geburtshaus“ in Münster (NRW).

Madlen Hofmann beschrieb den Schülern das Berufsbild der Hebamme und erklärte, wie genau eine Geburt abläuft. Die Schülerinnen und Schüler waren in manchen Situationen sehr verblüfft, da vieles, was erzählt wurde, für einige noch unbekannt war. Im Anschluss lernten die Schüler, wie man einen Säugling wäscht und die Windeln wechselt.

Am Ende der zwei Stunden zeigte die erfahrene Hebamme der Klasse noch ein paar Boxen, in denen sie verschiedene Utensilien hatte. Eine Box ist für das Kind und die andere für die Mutter gedacht. Für die Schüler des Berufskollegs Pflege war es sehr interessant zu hören, wie eine Schwangerschaft und die Geburt aussehen kann und den Erzählungen der Hebamme zu lauschen.

Exkursion zum Sonnenhof e. V. in Schwäbisch Hall

Die Klasse 1BK2P1, Berufskolleg Gesundheit und Pflege II, der Karoline-Breitinger-Schule in Künzelsau, besuchte Mitte November den Sonnenhof e. V. in Schwäbisch Hall. Passend zum momentanen Unterrichtsthema „Menschen mit Behinderung“, fand die Exkursion gemeinsam mit den Lehrerinnen Rosemarie Göller-Abendschein und Ursula Schlenk-Lehmann statt.
Der Sonnenhof beschäftigt 1 000 Mitarbeiter für derzeit 1 500 Menschen mit Unterstützungsbedarf. Traugot Harscher, Referent Öffentlichkeitsarbeit Sonnenhof e. V., führte die Schülerinnen und Schüler über das Sonnenhof-Gelände. Er zeigte die berufsvorbereitende Einrichtung (BVE), in der Jugendliche mit Behinderungen Schritt für Schritt auf das spätere Berufsleben vorbereitet werden.
Anschließend besuchte die Klasse die hofeigenen Pferde, die für das therapeutische Reiten ausgebildet und genutzt werden. Der Ausklang fand bei einem kleinen Spaziergang zur Tagesförderstelle des Sonnenhofs statt, wo Menschen mit Unterstützungsbedarf arbeiten.

Ausflug der Klasse BKFH in die Wilhelma

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Am 4. Oktober 2016 besuchten wir die „Wilhelma“ in Stuttgart/Bad Cannstatt. Wir sind die Schüller und Schülerinnen der Klasse BKFH der Karoline-Breitinger-Schule. Herr Kratzin, unser Klassenlehrer, begleitete uns. Da die Kennenlernphase bei uns etwas kurz geraten ist, hat sich die Klasse überlegt einen Ausflug zu machen, um sich besser kennenzulernen und somit die Klassengemeinschaft zu stärken.

Das Spektakel ging um 9 Uhr am Bahnhof von Schwäbisch Hall/Hessental los. Von hier aus fuhren wir mit der Bahn zum Stuttgarter Hauptbahnhof. Die Fahrt verlief reibungslos. Nach etwa 45 Minuten kamen wir am Hauptbahnhof in Stuttgart an. Von dort aus fuhren wir weiter mit der U-Bahn nach Bad Cannstatt. Nach etwa 15 bis 20 Minuten kamen wir an unserem Ziel „Wilhelma“ an. Nun stieg die Laune auch bei den etwas weniger motivierten Schüler an. Alle freuten sich auf die paar Stunden mit den Tieren. Herr Kratzin besorgte die Eintrittskarten, dann wurde noch kurz der Ablauf besprochen und nun ging es los: Das Abenteuer Tierwelt!

Der erste Halt: Die Brillenpinguine. Der „Oh…wie Süß“-Faktor war groß!
Wir waren richtig angetan von dem Anblick der kleinen, schwarz-weißen Vögel. Wie sie in der Pinguinanlage im Bereich der Freiflugvoliere, auf ihren zwei Füßchen hin und her watschelten. Die Flügel dicht am Körper und steif nach unten gehalten.Sie sahen aus wie kleine Männchen im schwarzen Anzug mit dicken Bäuchen.

Der zweite Halt: Das Schmetterlingshaus (Insektarium).
Das Schmetterlingshaus war zauberhaft, die Farben und die zarten Flattergeschöpfe … schon fast wie im Märchenland! Ein echter Hingucker war außerdem der Flederfuchs! Er sieht aus wie eine Feldermaus, nur ist er viel größer.

Nach dem Amazonashaus trennten sich unsere Wege. Wir durften uns nun eine Stunde alleine anschauen, was wir wollten. Am Anfang waren wir etwas durcheinander und wussten zuerst gar nicht wohin wir zuerst gehen sollten, aber wir haben uns schnell gefunden und es ging weiter. Trotz der Trennung in Grüppchen, begegneten wir uns immer wieder und wir halfen uns den Weg zu den Tieren zu finden. Große Freude hatten wir bei den Affen. Diese zeigten sich natürlich von ihrer sympathischen Seite. Nach etwa einer Stunde trafen wir uns wieder alle gemeinsam am Ausgang. Zum Abschluss wurde noch ein Erinnerungsfoto gemacht und gemeinsam machten wir uns auf den Weg zur U-Bahn. Bevor es wieder zurück nach Hause ging, waren wir noch in der Stuttgarter Innenstadt. Im Großen und Ganzen war es ein super Ausflug, der unserer Klassengemeinschaft gut getan hat!

 

Ausflug zur Experimenta

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Bereits am 2.Schultag in diesem Schuljahr machte die Klasse 1BK2P1 einen Ausflug nach Heilbronn in die Lern-und Erlebniswelt Experimenta. Die Exkursion war möglich dank der Mathelehrerin Frau Thieser. Die Experimenta ist aufgebaut aus vier Themenwelten: 1. Energie und Umwelt, 2. Technik und Innovation, 3. Mensch und Kommunikation und 4. Mensch und Freizeit.

In jedem Stockwerk sind, abgesehen von den themenorientierten Experimentierstationen, auch spezielle Exponate, welche mit einem Stern markiert waren. An ihnen könnte man seine eigenen Fähigkeiten testen. Am Ende bekam man dann eine Zusammenfassung der Ergebnisse, an denen man seine Stärken und Schwächen ablesen konnte.

Unsere Aufgabe war es jedoch weniger unsere Fähigkeiten herauszufinden, sondern genauer hinzuschauen. Wie kann es sein, dass diese ganzen Stationen überhaupt funktionieren? Wie erkennen Maschinen, was man machen muss, um das gewünschten Ergebnis zu erreichen z. B. wie viel Energie ich beim unterschiedlichen starken treten der Standfahrradpedalen produziere? Mathe ist überall: Es fängt schon bei der Produktion der einzelnen Stationen an. Welchen Rotationsgrad braucht dieses Exponat und mit welchen Winkel muss Wind auf ein Segel eines Schiffes geleitet werden, damit es so schnell und so weit wie möglich voran kommt?

Dieser Ausflug hat uns beigebracht, die Welt mit anderen, genaueren Augen zu betrachten. Durch diese Erfahrung wächst das Verständnis für Mathematik.

 

Besichtigung des Waldfriedhofs in Schwäbisch Hall

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Am Mittwoch, den 22. Juni 2016, besichtigten die Klassen des Berufskollegs (1BK2P) für Gesundheit und Pflege der Karoline-Breitinger-Schule Künzelsau mit ihren Fachlehrerinnen Aloisia Jauch und Rosi Göller-Abendschein den Waldfriedhof in Schwäbisch Hall. Der Waldfriedhof liegt im Westen Schwäbisch Halls, in der Nähe des Handelszentrums Kerz und ist ungefähr 16,25 Hektar groß. Dort befinden sich 6 286 Grabstätten. Diese letzte Ruhestätte wurde Anfang des Jahres 1975 eingeweiht. Zu Beginn der Besichtigung führte Herr Bühler, der Friedhofs-Sachgebietsleiter der Stadt Schwäbisch Hall, die Schülerinnen und Schüler über das gesamte Friedhofsgelände.

Zuerst zeigte er das neue Gräberfeld für Kinder, die mit einem Gewicht von unter 500 Gramm auf die Welt gekommen sind und für die in Deutschland eigentlich keine Bestattungspflicht besteht. Auf dem Waldfriedhof Schwäbisch Hall bietet sich betroffenen Eltern jedoch die Möglichkeit, von ihren sogenannten „Sternenkindern“ Abschied zu nehmen und sie in diesem speziellen Areal des Friedhofes zu bestatten. Danach erklärte Herr Bühler verschiedene Bestattungsmöglichkeiten – angefangen beim anonymen Urnengrabfeld bis hin zu den traditionellen Erdgräbern. Außerdem besichtigten die Schülerinnen und Schüler die Aussegnungshalle. Diese besteht aus einer großen und einer kleinen Halle, in denen die Trauerfeiern stattfinden, sowie einem Aufbahrungsraum. In diesem Raum können die Angehörigen der Verstorbenen in Ruhe Abschied nehmen. Schließlich gibt es in diesem Gebäudekomplex noch ein Kolumbarium, das ist eine oberirdische Aufbewahrungsstätte für Urnen. Zum Schluss der Führung konnten die beiden Klassen die Gräber für Muslime und spezielle Gräber unter Bäumen betrachten. Damit war die Besichtigung des Waldfriedhofes jedoch noch nicht zu Ende. Im Anschluss führte Frau Lutz die Schülerinnen und Schüler noch durch das Krematorium am Schwäbisch Haller Waldfriedhof. Bevor die Führung für die Klassen begann, erklärte Frau Lutz kurz den Arbeitsablauf und alles was zur Feuerbestattung gehört. Sie berichtete, dass Angehörige beispielsweise bei der Verbrennung dabei sein können, während aus den Lautsprechern leise, zur Stimmung passende Musik ertönt. Dann startete die Besichtigung, bei der es die Arbeitsräume sowie den Raum zu sehen gab, in dem die Asche nach der Verbrennung von Fremdkörpern (z. B. Metallstücke von Prothesen, geschmolzener Schmuck) befreit wird. Sowohl Frau Lutz als auch Herr Bühler legten den Schülerinnen und Schülern nahe, sich schon zu Lebzeiten mit dem Thema Beerdigung auseinanderzusetzen. Denn dies wird den Hinterbliebenen bei einem Trauerfall helfen, wenn wichtige Entscheidungen wie z. B. die Art der Bestattung getroffen werden müssen.

Die Klassen des 1BK2P1 und 2 danken der Friedhofsverwaltung der Stadt Schwäbisch Hall sowie Familie Lutz vom Krematorium am Waldfriedhof für diesen informativen Vormittag!

Studienfahrt nach Italien

In der Woche vom 12. bis zum 19. Juni 2016 unternahmen die Klassen 1BK2P1 und 2 sowie die 2BOS der Karoline-Breitinger-Schule Künzelsau eine Studienfahrt nach Italien. Nach einer 18-stündigen Busfahrt erreichte die Gruppe gegen Montagnachmittag endlich das Hotel L’Oasi del Fauno des Blue Soul Aktiv und Erlebnis Club im kleinen Ort Casal Velino, der zur Provinz der Stadt Salerno gehört. Sogleich erfolgte die Zimmerverteilung und Schlüsselübergabe durch einige Mitarbeiterinnen des Hauses, die im Anschluss noch kurz die Hausordnung mit der Reisegruppe besprachen. Der Rest des Tages stand den Schülerinnen und Schülern zur freien Verfügung.

Am Dienstag besuchten die Schulklassen die berühmten Ausgrabungsstätten Pompeji und Herculaneum, die während des Vulkanausbruchs des Vesuv im Jahre 79 n.Chr. zerstört wurden. Dabei gingen die beiden Städte auf unterschiedliche Weise unter- wenige Stunden nach dem Ausbruch begrub eine meterhohe Schicht aus Asche und Bimsstein die Stadt Pompeji, während Herculaneum dem Lavastrom zum Opfer fiel. Zu besichtigen gab es in den Ausgrabungsstätten allerhand- die gut erhaltenen Mosaike und Gemäuer der Therme und der Villa Mysterii in Pompeji bis hin zu den bekannten Bootshäusern mit den alten Skeletten in Herculaneum.

Mittwochs stand am Vormittag die Besichtigung der Bio-Büffelfarm Vannulo an. Eine Mitarbeiterin erklärte den Schülerinnen und Schülern, dass das Futter der Tiere dort selbst produziert und die Büffel nur mit homöopathischen Mitteln behandelt werden. Im Stall befinden sich Bürsten und Duschen sowie Gummimatten für die Büffel, die zur Steigerung der Milchqualität beitragen. Verarbeitet wird die Büffelmilch nicht nur zu leckerem Mozzarella, sondern auch in Produkte wie Eis, Jogurt oder Pudding. Am Ende der Führung konnte die Gruppe den Mozzarella probieren oder sich im Hofladen ein leckeres Büffelmilcheis gönnen.
Nach der Betriebsbesichtigung ging es weiter zum UNESCO-Weltkulturerbe Paestum. Eine kleine Enttäuschung musste die Schulgruppe im dortigen Museum einstecken. Der Taucher, eines der berühmtesten Exponate, konnte nicht besichtigt werden. Der anschließende Marsch durch die Ruinen Paestums hingegen brachte die Schülerinnen und Schüler wieder zum Staunen. Neben einem kleinen Amphitheater und dem Comitium, einem Versammlungsort, konnte man sich die drei großen dorischen Tempelruinen ansehen- den Hera-, den Athena- und den Poseidon-Tempel. Als besonderes Highlight bot sich der Gruppe sogar die Möglichkeit in die Ruinen des Poseidon-Tempels zu treten, um dort ein schönes Erinnerungsfoto aufzunehmen.
Den Nachmittag verbrachte man gemeinsam am Strand von Paestum, bevor es am frühen Abend weiter in die Stadt Agropoli ging. Dort hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit in einem der vielen guten Restaurants an der Strandpromenade zu speisen, gemütlich durch vielerlei kleiner Läden zu bummeln oder den Anstieg zur alten Burg zu wagen.

Der Donnerstag hielt für die Schulklassen ein Wahlprogramm bereit. Dieses bestand entweder aus einem leckeren Mittagsessen in einem feinen, italienischen Hochzeitshotel mit anschließender Wanderung durch die Calore-Schlucht oder verschiedenen Wassersport-Angebote des Blue Souls Club selbst. Das wohl aufregendste Programm hatten diejenigen, die das Essen und die Wanderung wählten. Alle drei Gänge des Mittagsessens schmeckten vorzüglich. Danach hätte die kleine Gruppe gestärkt die Wanderung antreten können, wäre da nicht der Fehler im Bord-Computer des Reisebuses gewesen. Aufgrund dieser Störung ließ sich die Vordertür des Busses nicht mehr schließen. Dies zwang die Gruppe den geplanten Ausflug vorzeitig zu beenden, sodass der Fehler des Busses vom Fachdienst behoben werden konnte.

Wie schon am Vortag gab es für die Schülerinnen und Schüler am Freitag Wahlprogramm. Wieder bot der Blue Soul Club diverse Wassersportarten an, während ein Großteil der Gruppe mit einem kleinen Schiff Richtung Palinuro fahren und sich dort die Grotten ansehen wollte. Vom Anfang bis zum Ende der Bootsfahrt kämpften einige mit den Auswirkungen des leicht unterschätzten Seegangs, der leider letztendlich das Besichtigen der Grotten verhinderte. Entspannen in einer wahrlich traumhaften Umgebung konnte die Ausflugsgruppe während einem fast zweistündigen Aufenthalts in einer Bucht nahe Palinuro, bevor es mit dem Schiff wieder zurück nach Casal Velino ging.

Am Samstag stand die Abreise bevor. Schon zeitig am Vormittag mussten die Schülerinnen und Schüler die Zimmer räumen, festes Programm fand nicht mehr statt. Wer Lust hatte, konnte die restliche Zeit noch einmal ausgiebig für ein Sonnenbad am oder im Pool nutzen, mit den hoteleigenen Fahrrädern eine Runde drehen oder noch einmal gemütlich beisammen sitzen und original italienische Pizza essen. Gegen 14 Uhr fuhr der Reisebus in Casal Velino los, musste zuvor im Ort aber noch einmal tanken. Glück für zwei Schüler, die vor lauter Hektik ihren Koffer im Hotel vergessen hatten. Glücklicherweise brachte eine Mitarbeiterin des Hotels die vergessenen Koffer noch schnell zum Bus.
Nun begann die lange Fahrt zurück nach Deutschland. Gegen 11 Uhr morgens kam der Bus schließlich mit allen Schülerinnen und Schülern, Lehrern, Koffer und Rucksäcken wieder in Künzelsau an der Schule an. Die Klassenfahrt wird den meisten als eine wunderbare entspannte Zeit in Erinnerung bleiben, in der viel erlebt und gesehen wurde!

Expertin Hebamme Birgit Goes im Unterricht des 1BK2P

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Im Rahmen des Unterrichts im Fach Pflegeübungen mit Dokumentation des 1BK2P zum Thema Schwangerschaft, Geburt, Säuglingspflege  wurde eine Expertin eingeladen. Hebamme Birgit Goes aus Waldenburg demonstriert am Modell die Geburtspositionen des Säuglings. Die Schülerin Vanessa Michalski wird fachkundig von Frau Goes zum Wickeln eines Säuglings angeleitet. Die Unterrichtseinheit mit Expertin wurde von den Schülern begeistert aufgenommen. Frau Goes berichtete ausführlich über ihren Beruf, sowie den Vorraussetzungen die für die Ausbildung zur Hebamme erforderlich sind.“

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„Leben spenden macht Schule“

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DKMS-Projekt an der Karoline-Breitinger-Schule
Einen ganz anderen Unterricht haben viele Schülerinnen und Schüler der Karoline-Breitinger-Schule, der gewerblichen und der kaufmännischen Schule am Dienstag, den 8. März 2016, erfahren. Sie alle, natürlich auch Lehrerinnen und Lehrer des Berufsschulzentrums am Schippberg und weitere Interessenten, haben sozusagen eine Lektion in praktischer Lebenskunde mitbekommen, die mindestens genauso notwendig ist wie der fachpraktische klassische Unterricht. – Im Rahmen des neuen Faches Projektarbeit, das für die Oberstufe der beruflichen Schulen in Baden-Württemberg verpflichtend ist, bearbeiten Jessika Hübner, Rebecca Prieto und Kevin Müller der Klasse BKFH das Thema Blutkrebs. In diesem Zusammenhang wurde unter der Federführung des betreuenden Lehrers, Torsten Sitzmann, die Idee geboren, die Fachleute von der deutschen Knochenmarkspenderdatei in die Eberhard-Gienger-Halle des Schulzentrums zu holen. Die Vorbereitung und  die nötigen Schritte zur Registrierung wurde weitgehend selbständig vom Projektteam durchgeführt. Das Team lernte in diesem Kontext die fünf Schritte zur Lebensspende kennen. Sie beginnen  mit der Registrierung per Wangenabstrich, führen zur Überprüfung der Gewebemerkmale zum gründlichen Gesundheitscheck, bei dem ein Arzt aufklärt, bis hin über die Stammzellspende. Dieses Verfahren ähnelt einer Blutplasmaspende. Nur noch bei 20 % aller Spenden wird unter Vollnarkose Knochenmark aus dem Beckenkamm entnommen. Der fünfte und letzte Schritt ist die eigentliche Stammzelltransplantation. Dabei werden dem Patienten die Stammzellen- wie bei einer Bluttransfusion- transplantiert. Über 225 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ließen sich für dieses Projekt begeistern, 3750 Euro Spenden wurden getätigt. Kein Wunder, fand die von der gewerblichen Schule und der Firma Mühlenbeck gesponserten Brotzeit reißenden Absatz. Die Getränke zur Stärkung wurden vom Förderkreis der Karoline-Breitinger-Schule bereitgestellt. Infoblatt DKMS

 Die Covenant Players an der Karoline-Breitinger-Schule

Begrüßung der Klasse BOS2 zu einem Pantomime Klassiker

Begrüßung der Klasse BOS2 zu einem Pantomime Klassiker

„Am liebsten gleich noch mal“ und „ich habe ganz viel verstanden“, so lauteten vielfach die Kommentare der Schülerinnen und Schüler nach den Vorstellungen der amerikanischen Schauspieltruppe The Covenant Players am 16. November in der Karoline-Breitinger-Schule. Bereits zum dritten Mal waren Jodi Wiseman, Larry Blatterman und Dale Sieber an unserer Schule zu Gast. Einen Vormittag lang präsentierten sie vor verschiedenen Klassen kurze Theaterstücke und luden anschließend zur Diskussion ein.
‚Use your imagination‘, mit Vorstellungskraft anstelle von aufwändigen Requisiten ließen sie Sequenzen des Alltags, aber auch klassische Themen der Literatur lebendig werden. Mal sehr lustig und humorvoll, wie bei der ‘Western Scene‘, in der Schüler/-innen unter der Regieanweisung der echten Schauspieler die Dreharbeiten zu einem Western nachspielten, mal kritisch, mal provozierend oder zum Nachdenken anregend, es war für alle das Passende dabei.
Gleich mit den ersten Szenen gelang es den Akteuren ihr Publikum aus der Reserve zu locken, sich auf das Spiel einzulassen und gemeinsam das Stück zu gestalten.
Als am Ende hinter der Tür das Wort ‘curtain‘ zum letzten Mal ertönte, hatten viele das Gefühl nicht nur aktiv zum Gelingen dieses Theatervormittags beigetragen zu haben, sondern auch Spaß an der englischen Sprache und ihrem Wortwitz gefunden zu haben.