Aktuell

Stand – 14.03.2020 – 21  Uhr

Nach aktueller Information findet

am Montag, 16.03.2020,

kein Unterricht mehr statt!

Die Schule bleibt geschlossen! Weitere Informationen folgen.

Stand – 14.03.2020 – 20  Uhr

Auszug aus dem Schreiben des Kultusministeriums an die Schulleiter vom 14.03.2020

Mit Wirkung vom 17. März 2020 wird der Unterricht und jegliche schulische Veranstaltung bis einschließlich der Osterferien, also bis 19. April 2020 ausgesetzt werden.

Prüfungen, die in den Zeitraum der Schließung fallen, werden auf die Zeit nach den Osterferien verschoben (Beginnend ab Montag, den 16. März, finden keine Prüfungen an den Schulen statt!). Dies gilt für die bislang auf 2. April terminierten Deutschprüfungen an den Beruflichen Gymnasien und an den Berufsoberschulen ebenso wie für einzelne Prüfungen des fachpraktischen Abiturs. Zum neuen Zeitplan für diese verschobenen Prüfungen werden die Schulen in der kommenden Woche weitere lnformationen  erhalten.

Alle ab 21. April terminierten Abschlussprüfungen finden planmäßig statt. Wir bitten Sie herzlich darum, den kommenden Montag dazu zu nutzen, dass Sie den betroffenen Schülerinnen und Schülern die nötigen Vorbereitungshinweise zu geben. Bitte geben Sie lhren Schülerinnen und Schülern daher geeignete Aufgaben mit und besprechen Sie, welche Übungsformate zur Vorbereitung besonders hilfreich sind. Das gilt über die bevorstehenden Abschlussprüfungen hinaus auch für die anderen Klassenstufen, die Sie am Montag mit Hausaufgaben und Hinweisen zur Weiterarbeit für die kommenden Wochen ausrüsten sollen.

Unter anderem können hierfür auch digitale Hilfsmittel herangezogen werden, um ortsunabhängig kommunizieren, lernen und arbeiten zu können. Bitte prüfen Sie, welche digitalen Möglichkeiten für lhre Schule geeignet sind. Es ist sinnvoll, wenn Schulen in der aktuellen Situation zusätzliche digitale Angebote nutzen, die nun aufgrund der Schulschließung eine von zuhause aus nutzbare Lernumgebung zur Verfügung stellen (2.8. cloudgestützte Office-Produkte, auch Microsoft Office 365, oder datenschutz-freundliche Messenger-Dienste). Über den jeweiligen Einsatz können die Schulen selbst entscheiden.

Die Schulleiterinnen und Schulleiter sowie im Vertretungsfall ihre Stellvertreter sind an den Unterrichtstagen zu den üblichen Unterrichtszeiten bitte an den Schulen erreichbar, um den Kontakt mit allen am Schulbetrieb Beteiligten sowie mit der Schulaufsicht gewährleisten zu können.

Die Lehrkräfte und die weiteren an der Schule tätigen Personen befinden sich grundsätzlich weiterhin im Dienst, der von zuhause zu verrichten ist, sofern in Absprache bzw. auf Anordnung der Schulleitung keine anderen Regelungen getroffen werden.

Dies kann gelten zum Beispiel für Tätigkeiten wie

  • die Verteilung von Unterrichtsmaterial an die Schülerinnen und Schüler
  • die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, insbesondere der Abschlussklassen, bei der Bearbeitung der Unterrichtsmaterialien und Prüfungsvorbereitung im Rahmen der üblichen Unterrichtszeiten
  • die Wahrnehmung administrativer Tätigkeiten
  • die Planung des Unterrichts für die Zeit nach den Osterferien
  • die Betreuung von Schülerinnen und Schülern im Rahmen der Notfallbetreuung an der Schule.

Die Notfallbetreuung an den Schulen erstreckt sich auf den Zeitraum des Schulbetriebs sowie einer ggf. ergänzenden Nachmittagsbetreuung. Die Einteilung der Kinderund des beaufsichtigenden Personals obliegt der Schulleitung. Wir bitten zu beachten, dass Lehrkräfte, die über 60 Jahre sind oder relevante Vorerkrankungen haben, sowie schwangere Lehrkräfte nicht eingesetzt werden.

Die Landesregierung hat bewusst entschieden, die Schulschließungen im Land erst mit Wirkung vom Dienstag, den 17. März, zu veranlassen, damit die Schulen am Montag noch Gelegenheit haben, einen möglichst geordneten Übergang in die unterrichts- bzw. betriebsfreie Zeit zu bewerkstelligen. Dass dies für Sie alle eine besondere Herausforderung ist, ist uns bewusst. Umso mehr möchte ich lhnen für lhren unermüdlichen und umsichtigen Einsatz in dieser gerade für die Schulen herausfordern den Zeit danken.

Das Kultusministerium wird bis heute Abend auf seiner Homepage unter www.km-bw.de neue FAQ’s (häufig gestellte Fragen) mit Antworten im lnternet bereitstellen, die lhnen weitere Hinweise geben werden.

lch bitte Sie herzlich darum, dass Sie den gestrigen Brief der Ministerin an die Schulen und Kindertageseinrichtungen im Land ebenso wie dieses Schreiben über lhre lnformationswege an die Eltern lhrer Schülerinnen und Schüler verteilen.

PRESSEMITTEILUNG

Stand – 12.03.2020 – 19  Uhr

Pressemitteilung des Hohenlohekreises

Coronavirus hat Auswirkungen auf die Schulen im Hohenlohekreis

Hohenlohekreis als Schulträger informiert über aktuelle Vorgehensweise

Die derzeitige Verbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg hat auch Auswirkungen auf die Schulen im Land. Auch im Hohenlohekreis gab es bereits erste vorsorgliche Schulschließungen. Grundsätzlich besteht die allgemeine Schulpflicht weiterhin. Bei Personen, die nicht in einem der Risikogebiete waren und keinen Kontakt zu einem Coronavirus-Erkrankten hatten, ist der Besuch der Schule ohne Einschränkung möglich. Immungeschwächte Personen oder Personen mit einem besonderen gesundheitlichen Risiko sollten die Situation mit ihrem Arzt abklären und dessen Rat folgen.

Schulschließungen werden vom Hohenlohekreis öffentlich bekanntgegeben

„Der Hohenlohekreis steht in ständigem und engen Austausch mit den Schulen in seiner Trägerschaft, sodass etwaige Verdachtsfälle unverzüglich geprüft und geeignete Maßnahmen ergriffen werden können“, so Ursula Mühleck, Dezernentin für Familie, Bildung und Gesundheit. Sollten Verdachtsfälle auftreten wird die jeweilige Schule unverzüglich die betroffenen Schüler, Eltern und Ausbildungsbetriebe informieren.

Sollte es an Schulen im Hohenlohekreis zu Unterrichtsausfällen oder Schulschließungen kommen, wird dies unter www.hohenlohekreis.de veröffentlicht.

Aktuell besteht für Schulen kein generelles Veranstaltungsverbot. Jede Veranstaltung bedarf einer Einzelfallprüfung und Risikoeinschätzung durch den Veranstalter. Die Kreisschulen ziehen für die Prüfung ihrer Veranstaltungen die aktuellsten Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts wie auch der Landesministerien heran. Sollte sich hieraus die Absage einer Veranstaltung ergeben wird dies unverzüglich öffentlich auf der Internetseite der jeweiligen Schule mitgeteilt.

Weitere Informationen für Schulen und Kindergärten zum Coronavirus gibt es auf der Homepage des Kultusministeriums unter

https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Ablage+Einzelseiten+gemischte+Themen/Coronavirus

Stand – 11.03.2020 – 8 Uhr

Corona – Information zur aktuellen Lage

am Dienstagabend,10.03.2020, haben wir erfahren, dass bei einem Schüler des Schulzentrums Künzelsau der begründete Verdacht vorliegt, dass er sich mit dem Coronavirus (Sars-CoV-2) angesteckt hat. Die Kontaktperson ist Schüler des einjährigen Berufskollegs zum Erwerb der Fachhochschulreife der Gewerblichen Schule.

Wir haben unverzüglich alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet und möchten Sie hiermit informieren, dass die Situation in enger Absprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt des Hohenlohekreises folgendermaßen geklärt wurde:

Der Schüler wird momentan getestet und ist nicht in der Schule. Da Kontakt dieser Klasse zur schulübergreifenden Klasse der Berufsoberschule 1. Jahr der Kaufmännischen Schule und Karoline-Breitinger-Schule bestand, werden auch diese Schüler und alle Lehrer, welche direkten Kontakt mit dem Schüler hatten, vorsorglich bis Freitag, 13.03.2020 vom Unterricht freigestellt. Weitere Maßnahmen sind nach Auskunft des Gesundheitsamts aktuell nicht notwendig. Praxisbesuche sowie Prüfungen finden nach aktuellem Stand planmäßig statt.

Wir bitten Sie, in dieser schwierigen Zeit, Ruhe zu bewahren. Sobald wir neue Informationen für Sie haben, werden wir Sie umgehend informieren.

Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Informationen des Kultusministeriums zum Coronavirus

Hinweise für Schulen und Kindertageseinrichtungen mit der Bitte um konsequente Beachtung:

  • Bei Personen, die nicht in einem Risikogebietwaren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vor-sichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher uneingeschränkt am Schul-bzw. Kita-Betrieb teilnehmen.
  • Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, vermeiden – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben vorläufig zu Hause.
  • Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, u. a. bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.
  • Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.

Das Robert-Koch-Institut hat die Liste der Risikogebiete heute auf die gesamte Region Lombardei in Italien erweitert. Es gilt jeweils die aktuelle Liste der Risikogebiete, die beim Robert-Koch-Institut abgerufen werden kann:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

  • Die Hinweise gelten für alle Personen an Schulen und Kindertageseinrichtungen, das heißt sowohl für Schülerinnen und Schüler, Kita-Kinder, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie für alle weiteren in den Einrichtungen Beschäftigten bzw. Tätigen.
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes Baden-Württemberg, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben – unabhängig davon, ob sie Symp-tome aufweisen oder nicht – oder Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, werden zunächst freigestellt und gebeten, mit ihrer Dienststelle telefonisch Kon-takt aufzunehmen.
  • Die betroffenen Kolleginnen und Kollegen werden ferner gebeten, mit dem jeweils zu-ständigen Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen, um zu klären, ob Bedenken gegen eine Wiederaufnahme des Dienstes bestehen. Falls solche Bedenken bestehen, werden diese Kolleginnen und Kollegen bis zur zweifelsfreien Klärung des Gesundheitszustandes vom Dienst frei gestellt. Die Bezüge- bzw. Lohnzahlung läuft in dieser Zeit weiter.
  • Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindertagesstätten bzw. der Schulträger werden die jeweiligen Beschäftigungsträger um eine analoge Regelung gebeten. Weitere Fragen und Antworten werden wir in Kürze unter www.km-bw.de zur Verfügung stellen.